Facebook als Werbeplattform

Facebook hat als soziales Netzwerk Einblicke in die Vorlieben und Gewohnheiten seiner Fans wie keine andere Werbeplattform! Damit kannst auch du mit Facebook-Werbeanzeigen profitieren!

Wir alle füttern die Maschine täglich mit Informationen. Jedes 'Like' oder 'Abonniert' hinterlässt Spuren und Hinweise darüber, was uns interessiert und worüber wir mehr erfahren möchten. Diese Infos können eingesetzt werden, um uns Angebote zu präsentieren, die genau auf unsere Interessen zugeschnitten sind.

Gewiss spaltet dieser technische 'Fortschritt' die Nation in zwei Lager. Die einen schlagen die Hände überm Kopf zusammen und fürchten den 'gläsernen' Zustand. Die anderen erkennen Chancen in dieser nie zuvor dagewesenen Ansammlung von Daten und sehen den Nutzen in einer ausgeklügelten Auswertung.

Tatsächlich ist es so, dass jeder Nutzer die Wahl hat und durch die Anmeldung bei einer solchen Plattform diesen Rahmenbedingungen zustimmt. Wen es stört, dass solche Infos gespeichert und verwendet werden, der sollte entsprechende Internet-Angebot einfach nicht nutzen. Denn erst zuzustimmen, um sich dann später zu beschweren ist nicht die feine Art.

 

Was ist uns unser Facebook wert?

Was ich aber viel interessanter finde, ist folgendes: wir müssen uns mal bewusst machen, wie unfassbar umfangreich heutzutage die Angebote und Leistungen sind, die wir völlig kostenlos nutzen! Bis vor wenigen Jahren gab es das nicht!

Man hätte in der Bibliothek kostenpflichtig Bücher leihen oder teure Kurse besuchen müssen, um sich weiterzubilden. Wenn man mit Freunden und Verwandten nah und fern in Verbindung bleiben wollte, ging dies nur über exakt abgerechnete und teils teure Gesprächsminuten am Telefon. Nicht zu schweigen vom Briefversand, der nicht nur vergleichsweise langsam, sondern ebenfalls mit einem Preis versehen war - und noch ist.

Wenn sich nun also jemand darüber entrüstet, dass ihm auf Plattformen wie Facebook eine Werbeanzeige präsentiert wird, dann frage ich mich: mit welchem Recht? Diese Angebote sind für uns so selbstverständlich geworden. Offenbar sehen wir darin auch einen Mehrwert, nach der weiten Verbreitung und der vielen Zeit, die wir auf den Plattformen verbringen, zu urteilen. Wir sind ganz schön verwöhnt.

Irgendwo sitzen aber Menschen, die an diesen Systemen arbeiten müssen, damit wir uns damit vergnügen können. Büros müssen gezahlt, eine Infrastruktur entwickelt und aufrechterhalten werden. Wenn die Nutzer nicht zur Kasse gebeten werden und statt dessen Unternehmen bereit sind uns diese Plattformen zu sponsern, in der Hoffnung ein paar Sekunden unserer Aufmerksamkeit zu gewinnen, dann scheint mir das ein guter Deal.

Und wir Nutzer können weiterhin ganz selbstverständlich kostenlos den modernen technischen Fortschritt konsumieren.

 

Relevante Werbung als Infotainment

Da also klar ist, dass wir Werbung auf jeden Fall angezeigt bekommen werden, solange wir diese Angebote nicht aus eigener Tasche zahlen, stellt sich nun die Frage: möchten wir lieber Werbung sehen, die in vielen Fällen für uns irrelevant ist, enorm nervt und damit das Internet-Erlebnis und unseren Alltag stört?

Oder stimmen wir lieber für Werbung, die für uns relevant ist, uns möglicherweise sogar interessiert, durch die wir vielleicht sogar etwas Neues kennenlernen, über das wir uns freuen - und dankbar sind, dass wir es nicht verpasst haben?

Also, ihr ahnt es schon ... ich wähle letztere Option und lasse dafür gerne meine (aus meiner Sicht zum Gähnen langweiligen) Daten sammeln. Und tatsächlich haben die Systeme mich scheinbar schon recht gut kennengelernt, so dass Werbung für mich nur noch selten ein nerviges Übel darstellt.

Sie ist vielmehr zu personalisiertem Infotainment mit hoher Aktualität geworden. Haben Hersteller eine Innovation zu bieten, die auf mein Profil passt, freue ich mich, davon zu erfahren! Unter dem Berg an Informationen, mit denen ich heutzutage täglich konfrontiert werde, wäre die Neuigkeit ansonsten mit großer Wahrscheinlich untergegangen und ich hätte im weiten Nirwana des Internets und anderer Medien vielleicht nie davon gehört.

Wie praktisch also, wenn ein paar Sachen, die mich wirklich interessieren, den direkten Weg zu mir finden, ohne dass ich sie suchen muss! Tatsächlich habe ich über moderne Werbeanzeigen wirklich schon die eine oder andere Entdeckung gemacht, die mir weitergeholfen hat.

 

Werbetreibende in einer neuen Rolle

Auch die Werbetreibenden sind sich zunehmend der veränderten Rolle von Werbung bewusst. Es reicht nicht mehr, eine oberflächliche Botschaft zu senden, mit der Absicht dem Kunden trickreich Geld aus der Tasche zu ziehen.

Auch die Kunden haben eine Evolution hinter sich und sind nicht mehr so leicht zu manipulieren. Authentizität und Mehrwert sind die Zauberwörter und stehen im Vordergrund.

Für einen langfristigen Erfolg müssen Anbieter wirklich im Kern das Beste für ihre Kunden wollen, ihre Probleme lösen, ihr Leben verbessern. Sie müssen die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Angebote ehrlich kommunizieren. Fragwürdige Taktiken durchschaut der moderne Verbraucher.

Es ist an der Zeit, Werbung in einem neuen Licht zu betrachten. Mit dieser Entwicklung verliert die Werbefläche ihren anrüchigen Ruf  bei Verbrauchern und wird zu einer willkommenen Infotainment-Fläche.

Auch die Philosophie hinter den Werbepreisen hat sich geändert! Durch die Auktion für die Klickpreise und die Berücksichtigung der Relevanz der Botschaft für den Kunden gibt es keine einheitlich für alle Werber festgesetzten Preise mehr. Werbetreibende mit Angeboten, die für den Kunden besonders interessant sind, werden mit günstigeren Werbekosten belohnt.

Wer also den Kunden wirklich in den Fokus stellt und ihm ein Angebot präsentieren möchte, dass tatsächlich hilfreich ist und Mehrwert schafft, ist in bester Position, von den neuen Werbeflächen und der dahinterliegenden Technik und Datenbanken zu profitieren. Also schauen wir uns an, welche Möglichkeiten sich dort bieten.

 

Was macht Facebook-Werbeanzeigen besonders?

Die Technik von Facebook ermöglicht es uns, Kundengruppen, für die unser Angebot interessant sein könnte, möglichst exakt herauszufiltern. Die Filtermöglichkeiten schließen nicht nur demografische Daten ein wie Ort, Alter oder Geschlecht ein, sondern auch einen umfangreichen Katalog an Interessen, Verhaltensmustern oder Berufsgruppen.

Du als Werbetreibender, der einen Shop für Reitbedarf betreibt, könnte zum Beispiel auswählen, seine Facebook-Werbeanzeigen nur Nutzern zu zeigen, die gerne reiten, ein Pferd besitzen, bestimmte Reit- oder Pferdeveranstaltungen geliked haben oder anderen relevanten Seiten folgen. Vielleicht fällt dir ein Buch oder Autor ein, der typischerweise von deinen Kunden verehrt wird oder eine andere berühmte Persönlichkeit. Auch deren Anhänger kannst du direkt ansprechen.

Und du musst nicht einmal von selbst auf diese Interessen kommen, Facebook verrät sie dir sogar! Du startest im Analyse-Tool 'Zielgruppen-Insights' mit einem breiten Begriff wie zum Beispiel 'Reiten'. Schon bekommst du einen Überblick über Alter und Geschlecht,  Beziehungsstatus, Ausbildungsgrad und Berufsgruppen in deiner Zielgruppe.

Wirklich interessant wird es aber auf dem Reiter 'Gefällt mir-Angaben', der dir verrät, wofür sich deine Kunden noch interessieren. Hier siehst du zum Beispiel, welchen Seiten, Zeitschriften, Persönlichkeiten oder Veranstaltungen sie folgen und kannst immer tiefer eintauchen und Interessen deiner Zielgruppe aufdecken.

Diese Infos kannst du verwenden, um deine Kunden noch besser zu definieren und für deine Facebook-Werbeanzeigen zu filtern. Umso exakter du die Menschen triffst, die du mit deinem Angebot begeistern kannst, umso erfolgreicher wird dein Projekt.

 

Günstige Facebook-Werbeanzeigen durch Relevanz

Und nicht nur das! Umso relevanter deine Werbeanzeigen für die Zielgruppe, umso günstiger werden auch deine Werbekosten. Facebook liegt daran, auf seiner Plattform das bestmögliche Erlebnis für seine Besucher zu schaffen. Sie sollen sich gut fühlen und Spaß haben. Wenn du es schaffst, das zu unterstützen, wirst du belohnt.

Verursachen deine Facebook-Werbeanzeigen hingegen Verärgerung, steigen deine Werbepreise. Raffiniert, nicht wahr? Umso harmonischer du also mit Facebook als deinem Partner kooperierst und seine Ziele unterstützt, umso mehr kommt dir dein Partner entgegen und du profitierst von der Plattform.

 

Wirst du gerne in deiner Freizeit gestört?

Ein weiterer Grund, weswegen deine Anzeige möglichst interessant sein sollte, ist, dass die Nutzer auf Facebook in dem Moment, in dem du deine Anzeige präsentierst, nicht im Geringsten auf der Suche nach deinem Angebot sind sondern sich mit ganz anderen Dingen beschäftigen!

Sie nehmen sich vermutlich gerade eine Auszeit vom Arbeitsalltag oder sitzen auf dem Weg zur Uni in der Bahn, schauen sich an, was Freunde und Familie so treiben, wollen sich aufheitern und von Katzenvideos ablenken lassen - aber Kaufabsichten hatten sie nun wirklich nicht dabei, als sie in ihrer kurzen Pause die Tore zu Facebook aufstießen.

Hier liegt der Hauptunterschied zu Werbung in Verbindung mit Suchmaschinen auf Plattformen wie Google oder auch Amazon. Sie fließt 'in die andere Richtung'. Kunden auf Google sind bereits auf der Suche und kommen zu dir. Zu wirst aufgefordert, sie zu bedienen.

Als Werbetreibender ist es deine Aufgabe, dein Angebot so zu optimieren, dass es vom Kunden gefunden werden kann, wenn es optimal zu seiner Suche passt, seine Fragen beantwortet und Wünsche erfüllt. Der Kunde hat bereits die Absicht zu kaufen oder sich zumindest zu informieren ('Intent Marketing'). Du 'ziehst' den Kunden praktisch nur noch zu dir rein ('pull').

Auf Facebook hingegen unterbrichst du ihn bei dem was er tut und 'schiebst' ihm dein Angebot unaufgefordert ganz frech vor die Nase ('push' bzw. 'Interruption Marketing'). Du störst. Und wenn du nun schon gestört hast, dann ist es besonders wichtig, dass es sich für den Kunden auch lohnt in deine Aufmerksamkeits-Falle getappt zu sein!

Achte also immer darauf, ein gutes, interessantes, relevantes Angebot zu präsentieren, das Mehrwert liefert und hilfreich ist. So werden deine Interessenten zu Fans.

 

Die ersten Facebook-Werbeanzeigen erstellen

Vorab gesagt: auch wenn der Werbeanzeigen-Manager von Facebook sich recht intuitiv bedienen lässt und man mit einer kurzen Anleitung recht schnell zur ersten Anzeigenschaltung kommt, so liegt die hohe Kunst doch darin, die Kampagnen auch wirklich erfolgreich zu machen und bei geringen Kosten Top-Ergebnisse zu erzielen.

Hierfür ist es notwendig, die vielen Optionen, Einstellungen und Strategien eingehend zu studieren und wirklich zu verstehen, was dahinter steckt. Es gibt unzählige Möglichkeiten und nur mit Erfahrung lässt sich abschätzen, was funktionieren könnte. Und auch dann gilt immer wieder: testen, testen, testen ...

Wer es sich leicht machen möchte und wie in einer Lokalzeitung einfach eine kurze Anzeige hochladen möchte, mit der Erwartung, dass das Budget sich dann umgehend in Umsatz verwandelt, der wird in vielen Fällen enttäuscht sein. Ohne sich wirklich gut mit dem System und den Strategien auszukennen, ist es ein Glücksspiel, das schnell Geld verbrannt.

Trotzdem möchte ich euch ermutigen, euch mit der Plattform auseinanderzusetzen! Es gibt sehr gute und kostenlose Möglichkeiten, Facebook-Werbeanzeigen zu lernen! Und es wäre schade, sich diese Gelegenheit, Kunden so zielsicher und günstig zu erreichen, entgehen zu lassen.

Auf Facebook Blueprint findet ihr sehr umfangreiche, kostenlose Kurse - direkt aus dem Hause Facebook. Und falls ihr weder Lust noch Zeit habt, euch selbst reinzuarbeiten, könnt ihr mit einem Facebook Ad Manager zusammenarbeiten - kontaktiert mich gerne, wenn ich euch mit Facebook Ads unterstützen kann.

 

3 Dinge, die du für eine Facebook-Werbeanzeige brauchst

Nun aber zurück zum DIY-Modell. Wie fängst du an? Du brauchst drei Dinge, um überhaupt eine Facebook-Werbeanzeige schalten zu können: eine Facebook-Seite (damit ist nicht dein 'persönliches Profil' gemeint), ein Werbekonto (um die Anzeigen zu bezahlen), und du solltest auf deiner Webseite den 'Facebook-Pixel' installieren - damit werden die Aktivitäten deiner Besucher erfasst und diese Daten können in deine Kampagne einfließen.

Eine Facebook-Seite hast du vielleicht schon. Anzeigen können nicht von einem persönlichen Profil geschaltet werden, auch nicht von einer Facebook-Gruppe, sondern nur von einer Facebook-Seite. Falls du noch keine hast, ist diese schnell eingerichtet. Klicke in Facebook oben rechts im Menü auf das kleine Dreieck und auf 'Seite erstellen' und folge den Schritten.

Der Assistent hilft dir, die Seite einzurichten. In den Anzeigen sind später der Seitenname und das Profilbild sichtbar. Diese solltest du daher gleich einrichten. Achte darauf, aus rechtlichen Gründen ein Impressum in den Seiteninfos zu hinterlegen. Und klicke dich später mal durch alle Einstellungen durch, um zu prüfen, ob alles deinen Wünschen entspricht.

Dein Werbekonto findest du im Facebook-Werbeanzeigenmanager. Klicke wieder auf das kleine Dreieck im Facebook-Menü und auf 'Werbeanzeigen erstellen'. Am besten speicherst du dir den Anzeigenmanager dann auch gleich als Lesezeichen ab.

Im Werbeanzeigen-Manager oben links siehst du drei Striche (den sogenannten 'Hamburger'), wohinter sich das Menü mit allen Tools verbirgt. Dort findest du unter anderem die erwähnten Zielgruppen-Insights, abgespeicherte Zielgruppen, und natürlich die Anzeigen-Kampagnen. Klicke dich bei Gelegenheit einfach mal durch und erkunde alle Punkte - mit der Zeit wirst du dich gut zurecht finden.

Zum Werbekonto geht es aber nun erst einmal entweder oben rechts über das 'Rädchen'-Symbol oder oben links über den 'Hamburger' zu den 'Einstellungen'. Hinterlege hier alle notwendigen Daten und richte eine Zahlungsoption ein. Sobald diese bestätigt wurde, kannst du Anzeigen aktivieren.

 

Der Facebook-Pixel

Die letzte Hürde: der Facebook Pixel. Nun wird es kurz etwas technisch, aber lass dich davon nicht abschrecken, die Einrichtung ist eigentlich ganz einfach. Der Pixel ist ein kleines Stückchen Code, das du auf deiner Webseite hinterlegst. Damit kann Facebook Aktivitäten von Besuchern auf deiner Webseite verfolgen und du kannst diese Daten nutzen, um deine Besucher wiederum auf Facebook zu erreichen und ihnen deine Angebote zu präsentieren.

Hierfür gibt es unzählige hilfreiche, sinnvolle und raffinierte Anwendungsmöglichkeiten! Zum klassischen 'Re-Targeting' gehört zum Beispiel, Kunden, die sich für ein Produkt interessiert haben, es aber nicht gekauft haben, mit Werbung an dieses Produkt zu erinnern. Was früher nur den 'Großen' wie Amazon möglich war, kann heute von jedem kleinen Händler umgesetzt werden!

Du kannst deine Besucher aber auch in verschiedene Zielgruppen abspeichern. Zum Beispiel könntest du alle Kunden, die Seiten mit Produkten einer bestimmten Marke besucht haben, in einer Facebook-Zielgruppe sammeln und ihnen damit spezielle Angebote zu dieser Marke zeigen.

Außerdem lässt sich mit dem Pixel der Erfolg deiner Kampagnen messen. Installierst du den entsprechenden Code zum Beispiel auf deiner Dankeschön-Seite, die nach einer Bestellung angezeigt wird, kann Facebook dieses Signal zuordnen und dir in deinem Kampagnen-Bericht zeigen, wie viele 'Conversions', also Käufe bzw. Ergebnisse für deine Kampagne, du erzielt hast.

Somit kannst du auch feststellen, was dich ein Kauf, also ein Ergebnis deiner Kampagne, gekostet hat und dein Erfolg wird messbar.

 

Installation des Facebook-Pixels

Aber wie funktioniert nun die Installation? Eine ausführliche Anleitung findest du bei Facebook auf den Hilfeseiten. Du brauchst Zugriff auf den Admin-Bereich deines Systems und je nach System wird das Feld, indem du den Code einfügen musst, etwas variieren. Ich verweise an dieser Stelle am besten auf die Anleitung bei Facebook, dort sind viele Szenarios beschrieben.

Ich möchte dich jedoch auf eine bestimmte Sache aufmerksam machen, die oft nicht richtig verstanden wird - damit dir dies gleich gelingt: die Installation des Pixels besteht aus zwei Schritten!

Zum einen musst du den Code auf deiner Webseite hinterlegen. Damit ist die grundlegende Funktionalität gegeben. Nun brauchst du aber auf einzelnen Seiten, die du speziell beobachten möchtest, noch Code für sogenannte 'Events' - um die Aktivität zum Beispiel als Kauf (Konvertierung) oder Gewinn eines Interessenten (Lead) zu identifizieren.

Dazu wählst du auf den Einrichtungsseiten für den Pixel bei Facebook das entsprechende Event aus, das du verfolgen willst. Facebook gibt dir ein kurzes Stück Code und dieses hinterlegst du auf deiner Webseite - aber dieses Mal nur auf der oder den betroffenen Seite/n.

Wenn du bei Facebook die Schritte durchläufst wird es sicher klar sein - ich wollte nur darauf hinweisen, damit du es gleich richtig verstehst und nicht vergisst, den zweiten Schritt umzusetzen. Richte für den Anfang zum Beispiel einen Kauf ein. Du kannst später beliebig viele weitere Events hinterlegen.

Lade dir dann auch die Chrome-Erweiterung 'Pixel Helper' herunter - wie in der Facebook-Anleitung beschrieben. Damit siehst du auf einen Blick, ob deine Installation erfolgreich war und dein Pixel richtig funktioniert.

Noch ein Hinweis: natürlich musst du auch darauf achten, DSGVO-konform zu bleiben! Aktualisiere deine Datenschutzerklärung auf der Webseite!

 

Kampagnen, Anzeigengruppen, Werbeanzeigen - die Facebook-Ads-Struktur

Wenn du nun also deine Facebook-Seite, dein Werbekonto und das Pixel eingerichtet hast, kannst du im Grunde deine erste Werbeanzeige erstellen. Wie gesagt gibt es hierfür unzählige Möglichkeiten und Strategien und ich empfehle dir wirklich, dich tiefer in die Thematik einzuarbeiten, um kein Geld zu verbrennen. Aber damit du zumindest einmal siehst, wie der Aufbau einer solchen Anzeige funktioniert und wie man sie einrichtet, zeige ich dir dies jetzt anhand eines ganz einfachen Beispiels.

Zunächst einmal musst du die Struktur verstehen. Eine Kampagne besteht aus drei Ebenen in Baumstruktur: Kampagne, Anzeigengruppen, Werbeanzeigen. Auf der obersten Ebene, der Kampagne, legst du dein Ziel fest - zum Beispiel willst du Reichweite oder Interaktionen oder Conversions generieren.

Innerhalb einer Kampagne kannst du dann beliebig viele Anzeigengruppen anlegen. In diesen legst du die Zielgruppe fest - für jede Anzeigengruppe also eine andere Zielgruppe. Vielleicht willst du einmal nur Männer erreichen und in der anderen Gruppe nur Frauen, um den Vergleich zu testen. Oder nur eine Anzeigengruppe, wenn du nur eine Zielgruppe erreichen möchtest. In den meisten Fällen macht es jedoch Sinn, mit mehreren zu starten um verschiedene Ideen zu testen und dann mit den Gewinnern weiter zu arbeiten.

Jede Anzeigengruppe hat dann auf letzter Ebene ihre Anzeigen. Damit ist die eigentliche Anzeige gemeint, also Text und Bild, auch bewegte Bilder. Du kannst beliebig viele verschiedene Anzeigen in einer Anzeigengruppe laufen lassen - und wieder testen, welche am besten funktioniert. Du kannst das gleiche Anzeigen-Design natürlich auch in verschiedenen Anzeigengruppen testen, also mit verschiedenen Zielgruppen. Dazu legst du jeweils eine eigene Anzeige in jeder gewünschten Anzeigengruppe an - und verwendest denselben Entwurf oder denselben bestehenden Beitrag.

 

Die erste Facebook-Werbeanzeige erstellen

Um zu starten klickst du nun also im Menü auf Werbeanzeigenmanager und dann auf '+ Erstellen'. Zunächst werden die Marketingziele zur Auswahl angezeigt. Jedes legt einen etwas anderen Schwerpunkt und eine andere Strategie für den Facebook-Algorithmus fest.

Willst du zum Beispiel, dass möglichst viele Menschen deine Werbung angezeigt bekommen? Oder soll Facebook lieber die Menschen raussuchen, die am wahrscheinlichsten interagieren, also zum Beispiel einen Kommentar hinterlassen? Oder zielst du darauf ab, möglichst viele Käufe zu generieren und willst diese Conversions mit dem Pixel nachverfolgen?

Du siehst, es sieht einfach aus, aber wird schon hier etwas komplex. Wenn es dir ernst ist, nimm dir etwas Zeit, in Facebook Blueprint oder auf den Hilfeseiten etwas mehr über die verschiedenen Marketingziele und ihre Funktionsweise zu lernen.

Für dieses Beispiel wählen wir jetzt einfach mal das Marketingziel Interaktion für unsere Kampagne aus. Damit sind nun alle Einstellungsmöglichkeiten festgelegt, die auf den nächsten Seiten angeboten werden. Die Benutzeroberfläche und Optionen sind mit wenigen Ausnahmen fast immer gleich - zumindest soweit, dass du dich mithilfe dieses Beispiels auch in anderen Kampagnen zurecht finden wirst.

Beim Beispiel-Kampagnenziel 'Interaktion' werden dir noch auf derselben Seite drei Optionen angeboten, um das Ziel noch genauer zu definieren. Legst du den Fokus auf Interaktion mit dem Beitrag, 'Gefällt mir'-Klicks oder 'Veranstaltungs-Zusagen'? Wähle aus. Ich klicke jetzt auf 'Beitragsinteraktionen'.

Gebe der Kampagne jetzt noch einen Namen - dieser ist nur für dich zur Info, damit du später noch weißt, worum es hier ging. Und wenn du möchtest, könntest du einen 'Split-Test' durchführen - also verschiedene Anzeigengruppen mit Unterstützung des Systems gegeneinander testen.

Du kannst auch die Option 'Budget-Optimierung' wählen, damit Facebook dein Geld dort einsetzt, wo es die meisten Ergebnisse für dich erzeugen kann. Dies sind noch recht neue Optionen und ein Urteil steht noch aus. Im Zweifel willst du vielleicht selbst die Kontrolle behalten statt sie Facebook zu übergeben.

 

Die Anzeigengruppe

Klicke weiter und gebe nun der ersten Anzeigengruppe einen Namen - wieder nur für dich zur Info. Notiere hier am besten Hinweise zur Zielgruppe.

Ich gehe jetzt ein ganz einfaches Beispiel ohne gespeicherte Zielgruppe durch. Was du in der Anzeigengruppe zur Targetierung eingibst hängt von deinen Recherchen zur Zielgruppe ab. Versuche sie hier möglichst genau widerzuspiegeln.

Wir starten also mit dem Feld 'Standorte'. Hier grenzt du ein, wo sich deine Zielgruppe befindet. Du kannst Orte, Länder, Regionen einschließen oder ausschließen. Zum Beispiel Deutschland ohne Berlin. Das Alter wäre vielleicht '18-34'. Alle Geschlechter.

Bei 'Sprache' empfehle ich dir, unbedingt das Feld auszufüllen. Damit vermeidest du, dass irrelevante Zielpersonen deine Anzeige zu sehen bekommen und möglicherweise dein Budget durch Klicks verbraten.

TIPP: Hin und wieder kommt es zu kuriosen Anhäufungen von Klicks durch arabische oder asiatische Personen aus fernen Ländern, die überhaupt nicht zur Zielgruppe gehören. Ich hoffe, das Problem ist zwischenzeitlich behoben. Aber sicherheitshalber kannst du vorbeugen, indem du
a) die Sprache einstellst, also in diesem Fall Deutsch.
Und b) die Zielgruppe eingrenzt indem du '(Expats) alle' ausschließt. Damit sind wir auch schon beim nächsten Feld: 'Detailliertes Targeting'.

Facebook-Werbeanzeige Anzeigengruppe Zielgruppe

Zielgruppen-Targetierung mit Interessen

Hier gibst du nun die Interessen ein, die du recherchiert hast. Zum Beispiel 'Reiten'. Wenn du im selben Feld ein weiteres Interesse eingibst, zum Beispiel 'Pferdezucht', dann wird deine Zielgruppe größer und du erreichst Menschen, die sich für mindestens eines der Dinge interessieren - also eine 'ODER'-Verknüpfung.

Du kannst die Zielgruppe aber auch verkleinern, indem du über die nächsten Links 'Personen ausschließt' oder die 'Zielgruppe eingrenzt'. Letzteres bedeutet, es dürfen nur Menschen erreicht werden, die sich SOWOHL für eines der oberen Dinge (Reiten, Pferdezucht) interessieren, ALS AUCH für mindestens eine der weiteren Interessen, die du nun eingibst. Vielleicht möchtest du mit dieser Anzeige ein eBook über Pferde verkaufen und grenzt daher die Zielgruppe durch 'Amazon Kindle' weiter ein.

Du könntest auch noch 'Personen ausschließen', für die dein Angebot auf jeden Fall ungeeignet ist. Sagen wir zum Beispiel, du wüsstest, dass Menschen, die sich für 'Kleinpferde' interessieren, dein Buch niemals kaufen würden, weil es speziell um große Pferde geht [keine Ahnung, ob das nun Sinn macht, es ist nicht mein Fachgebiet - nur ein völlig unrecherchiertes, fiktives Beispiel :-)]. So sparst du dir das Geld für versehentliche Klicks durch Kleinpferde-Fans, die dann bei Durchsicht deines Angebotes feststellen, dass es nichts für sie ist.

Facebook-Werbeanzeigen Anzeigengruppe Targetierung Interessen

 

 

Zielgruppengröße

Mit jeder dieser Angaben siehst du auf der rechten Seite wie sich die Zielgruppengröße ändert. Bis vor kurzem war es empfohlen, die Zielgruppe klein zu halten und möglichst exakt zu definieren - für kleinere Budgets zum Beispiel auf wenige Zehntausend.

Inzwischen ist der Algorithmus aber so schlau geworden, dass die Profis mehr und mehr dazu tendieren, Facebook immer größere Zielgruppen anzubieten und den Algorithmus seine Arbeit machen zu lassen - er sucht sich dann die richtigen Leute raus und lernt und optimiert im Verlauf der Kampagne.

Dies funktioniert umso besser, umso mehr Daten vorliegen - und umso mehr Daten mit einem großen Budget neu gesammelt werden können. Für kleine Budgets von einigen Euro pro Tag würde ich bei der Zielgruppengröße aktuell nicht in die Millionen gehen. Bei Budgets von mehreren Hundert Euro pro Tag durchaus - bzw. mit kleinerem Geld anfangen und bei Erfolg hochskalieren. [Achtung, es ist eine stete Evolution! Wenn du das liest, kann sich die Situation schon wieder geändert haben. Dranbleiben, lernen und immer testen!]

Auch wenn eine gespeicherte Zielgruppe verwendet wird, die schon Daten gesammelt hat (Custom Audience, Lookalike Audience), hat das System damit bereits eine bessere Ausgangsposition, um mit einer großen Zielgruppengröße passende Leute für dich finden zu können.

Beachte dabei, dass es ein paar Tage dauern kann, bis der Algorithmus sich in deine neue Kampagne eingearbeitet hat und es wichtig ist, ihn nicht dabei zu stören. Mit jeder Änderung wird der Lernprozess des Systems neu gestartet. Nehme also nach dem Start der Kampagne erst einmal keine Änderungen vor, sondern lass Facebook für dich arbeiten.

Facebook-Werbeanzeigen Anzeigengruppe Zielgruppengröße

Dann bleibt in diesem Feld noch die 'Verbindungsart'. Hier kannst du zum Beispiel Personen ausschließen, die bereits mit deiner Facebook-Seite verbunden sind, wenn du für diese Kontakte nicht noch einmal Werbung bezahlen möchtest.

Und wenn du die angelegte Zielgruppe in Zukunft wieder verwenden möchtest, kannst du sie speichern.

 

 

Platzierungen für Facebook-Werbeanzeigen

In diesem Abschnitt geht es darum, wo genau deine Facebook-Werbeanzeigen auftauchen sollen. Voreingestellt ist 'automatisch' - was so viel bedeutet wie überall. Hier kommt nun ein wichtiger Punkt: in den meisten Fällen wird es ratsam sein, die Standard-Einstellung zu ändern und die Platzierungen selbst zu wählen.

Klicke also auf 'Platzierungen bearbeiten' und du siehst Platzierungen auf vier verschiedenen Plattformen: Facebook, Instagram, Messenger und im Audience Network - das sind Partnerseiten und Apps, die Werbeplatz zur Verfügung stellen. Ich empfehle dir, pro Anzeigengruppe nur eine Plattform zu wählen. So kannst du später die erfolgreiche Platzierung einfach erkennen und deine Kampagne optimieren.

Wählen wir hier zum Beispiel nur Facebook. Und vielleicht möchten wir diese Anzeige auch nur im Feed platzieren, nicht in Videos etc. Entferne entsprechend die übrigen Kästchen. Dies ist jedoch keine allgemeine Empfehlung, sondern gilt nur für dieses Beispiel.

 

Geräte und Internetverbindung

Als nächstes kannst die Nutzung von verschiedenen Mobilgeräten einschränken - willst du nur iPhone-Nutzer oder nur Android-Geräte erreichen? Vielleicht verkaufst du eine App, die nur auf einer dieser Systeme läuft? Dann macht die Auswahl natürlich Sinn. Oder dein Produkt hat eine Affinität zu Apple, so dass iPhone-Fans auch deine Fans sein könnten? Aber falls dir zu diesem Punkt nichts Spezielles einfällt, lass ihn einfach offen und spreche alle Mobilgeräte an.

TIPP: Ein wichtiger Punkt ist die Internetverbindung! Bedenke: zu welcher Art von Handlung rufst du in deiner Anzeige auf? Benötigt deine Zielgruppe dafür eine gute WLAN-Verbindung? Und worauf kannst du von der Art der Internetverbindung weiter schließen? Die Kunden sind bei einer mobilen Verbindung unterwegs und können dir wenig Zeit und Aufmerksamkeit schenken! Und bei einer WLAN-Verbindung eher entspannt und haben eher Zeit zu browsen!

Wenn du sie zum Beispiel zum Einkaufen in deinen Shop schickst und hoffst, dass sie dort einen Kauf abschließen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie dies tun vielleicht höher, wenn sie sich in Räumen mit WLAN entspannen als wenn sie im Feierabendverkehr mit Mobilfunkverbindung nur zwei Minuten haben, um durch ihren Feed zu scannen. Ebenso macht eine gute Internetverbindung Sinn, wenn sie zum Beispiel ein Video ansehen sollen und dafür eine stabile Verbindung mit guter Bandbreite benötigen. Also prüfe, ob dieser Punkt für dein Ziel wichtig ist.

 

Budget und Zeitplan

Als nächstes legst du noch dein Budget und die Laufzeit für die Anzeigen fest. Fange mit einem kleinen Budget an. Das können auch nur 2 oder 5 Euro pro Tag sein. Skaliere dann nach einigen Tagen die erfolgreichen Anzeigengruppen hoch - aber nicht zu schnell. Erhöhe zum Beispiel um 50 Prozent deines Budgets und beobachte weiter.

Wenn die Ergebnisse sich weiterhin positiv entwickeln, sortiere wieder die erfolgreichsten Anzeigen aus und erhöhe um 50 Prozent - oder 20 Prozent oder wie viel auch immer du einsetzen möchtest - gehe nur nicht zu ruckartig nach oben! Biete also nicht plötzlich das 5-fache, sonst kommt der Algorithmus nicht schnell genug nach und das Ergebnis leidet.

Die restlichen Voreinstellungen überspringen wir für dieses Beispiel, sie dürften für den Anfang in Ordnung sein. Klicke auf weiter und wir gelangen zur Gestaltung der Anzeige.

 

Das Design der Facebook-Werbeanzeige

Du kannst nun einen bestehenden Beitrag verwenden, den du bereits auf deiner Facebook-Seite gepostet hast. Oder du klickst oben links auf 'Werbeanzeige erstellen' und erstellst damit einen neuen Beitrag. Letzteres wählen wir nun für dieses Beispiel. Die unteren Schritte sind dann etwa gleich. Du siehst für die Einstellungen auf dieser Seite auch eine Vorschau unten rechts.

Unter 'Identität' wählst du nun deine Facebook-Seite aus, die als Werbender erscheinen soll. Name und Profilbild werden in der Anzeige sichtbar sein.

Dann wählst du das kreative Format bzw. Medium. Willst du ein einzelnes Bild hochladen? Mehrere Bilder, die dann als Slideshow vorgeführt werden? Oder gleich ein Video? Wenn du ein anderes Kampagnenziel wählst, hast du hier teils noch mehr Möglichkeiten. Heute wählen wir ein einfaches Bild. Klicke etwas weiter unten auf 'Bilder hochladen'.

Dies sind nun die wichtigen kreativen Elemente, mit denen Du innerhalb eines kurzen Momentes die Zielperson in einen Interessenten verwandeln möchtest. Wähle sie also gut! Das Bild sollte interessant und auffällig genug sein, um beim Scrollen durch den Feed die Aufmerksamkeit des Lesers zu gewinnen, so dass er sein Scrollen pausiert.

TIPP: Beachte die Regeln von Facebook! Einige Inhalte sind verboten! Mit gesundem Menschenverstand erklärt sich das aber von auch von selbst: kein Sex, keine Drogen, keine Gewalt, kein Rassismus, kein Glücksspiel ... etc. pp. ... Denk immer daran: das Ziel von Facebook ist es, dass die Menschen sich auf den Seiten wohl und gut fühlen! Die Inhalte müssen völlig unbedenklich sein, damit die Menschen sich ohne Ärger, Angst oder Sorgen dort aufhalten können. Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Inhalte in Ordnung sind, lies auf den Hilfeseiten die Regeln nach.

 

Texte, Handlungsaufforderung und Conversion-Tracking

Das gilt auch für die Texte. In der Vorschau siehst du, wo sie in der Anzeige auftauchen. Halte dich eher kurz - Facebook-Nutzer lesen nicht lange und sind wie gesagt gerade mit anderen interessanten Dingen beschäftigt, wie Katzenvideos. Ihre Aufmerksamkeit ist wertvoll und wenn du sie gewinnen kannst, musst du schnell zum Punkt kommen. Sonst ist sie wieder weg.

Wecke Interesse, gestalte die Botschaft emotional, verwende Emojis ... das hast du sicher alles schon einmal gehört 🙂 Ich füge hinzu: bleibe auf jeden Fall authentisch und ehrlich. Liefere deinem Interessenten wirklich auch Mehrwert, wenn du dies in der Anzeige versprichst.

Du kannst nun noch eine Beschriftung für den Button auswählen, die Handlungsaufforderung ('Call To Action', CTA) und die URL eingeben, zu der dein Interessent beim Klick umgeleitet werden soll.

Wenn du den Pixel installiert hast und es bei dieser Anzeige auch tatsächlich darum geht, eine Handlung auf deiner Webseite mit dem Pixel zu verfolgen, dann schalte das Conversion-Tracking in den Einstellungen hier ein. Wenn du also zum Beispiel sehen willst, wie viele Käufe durch deine Anzeige generiert wurden, kannst du diese über das Pixel-Tracking zuordnen lassen.

Falls du mit der Anzeige aber etwas anderes erreichen möchtest, das nichts mit dem Pixel zu tun hat, dann lass das Tracking abgeschaltet, um das System nicht fehlzuleiten und zu verwirren.

Und dann sind wir auch schon am Ende und mit einem Klick auf 'Bestätigen' gibst du die Anzeige kostenpflichtig in Auftrag. Sie ist dann allerdings nicht sofort aktiv, sondern wird erst von Facebook überprüft. Innerhalb 24 Stunden - meistens innerhalb weniger Minuten - erhältst du aber eine Benachrichtigung. Entweder ist deine Anzeige dann aktiv, oder du erhältst Hinweise auf Probleme. Verbessere sie und versuche es noch mal.

 

Sobald deine Anzeige live ist gilt es zu beobachten und nachzujustieren. Im Werbeanzeigen-Manager kannst du umfangreiche Statistiken einsehen. Dazu mehr in einem zukünftigien Artikel. Jetzt erst mal viel Spaß und Erfolg mit deiner ersten Anzeige 🙂