Wie viel Geld braucht man um mit einem Onlineshop zu starten?

Eine häufige Frage, die sich vor dem Start in ein neues eCommerce-Business stellt, ist: wie viel Geld muss ich in die Hand nehmen, um überhaupt loslegen zu können? Was kostet es, einen Onlinehandel zu betreiben?

Einen gravierenden Unterschied macht hier die Wahl des Logistik-Modells: ‚selbst packen‘ oder ‚Fulfillment abgeben‘. Letzteres bedeutet die Zusammenarbeit mit einem Logistikdienstleister, der dein Lager für dich führt.

Ausschlaggebend für die enorme Differenz ist die Verringerung der Fixkosten, die im Fulfillment teils zu variablen Kosten werden. Letzteres sind Kosten, die nur bei einem erfolgreichen Verkauf anfallen, also nur wenn gleichzeitig auch Geld in die Kasse fließt.

Somit bringen variable Kosten ein geringes Risiko mit sich. Auf Fixkosten bleibt man hingegen auch sitzen, wenn kein einziger Verkauf stattgefunden hat. Es hilft also, diese möglichst gering zu halten.

Kostenüberblick Onlinehandel

Eine typische Kostenaufstellung könnte in etwa wie folgt aussehen – die Zahlen variieren natürlich stark je nach Projekt, Produkten, Bestellungen etc. pp. … ihr wisst schon … aber sollen hier einfach mal einen groben Anhaltspunkt bieten.

Verwende die Aufstellung gerne als Vorlage für deine eigenen Berechnungen (für Kursmitglieder steht die Tabelle auf der Ressourcenseite zum Download bereit >> melde dich hier an, wenn du noch nicht dabei bist! Und hol‘ dir hier die kostenlose Checkliste für den Start in den Onlinehandel!). Nehme sie als Startpunkt und passe sie entsprechend an. Vielleicht willst du auch weitere Posten hinzufügen.

Onlinehandel: Beispielhafte Kostenaufstellung für den Start im eCommerce

Onlinehandel mit geringen Fixkosten starten

Es wird auf jeden Fall deutlich, dass die Einrichtung eines eigenen Lagers mit enormen Fixkosten verbunden ist, auf denen man sitzen bleibt, auch wenn ein Monat mal nur schwache Verkäufe liefern sollte.

Beim ausgelagerten Fulfillment hingegen kann man mit geringen Kosten starten und die Gebühren erhöhen sich nur in Verbindung mit zusätzlichen Bestellungen – also nur wenn auch mehr Einkommen fließt.

Zudem wird die gesamte Operation flexibel nach oben skalierbar und ermöglicht somit unproblematisches Wachstum!

Anfangs mag es zwar möglich sein, die Kosten für ein eigenes Lager vergleichbar gering oder sogar günstiger zu halten als mit Fulfillment, indem man zuhause einen Raum kostenfrei nutzen kann und keinen Mitarbeiter bezahlt, da man noch selbst packt und versendet.

Dieses Modell ist in den meisten Fällen jedoch nicht lange aufrecht zu erhalten und eine Lösung für den nächsten Schritt solltest du schon in der Tasche haben, bevor es kriselt. [Fulfillment-Partner sind auch als Ehe-Retter bekannt :-).]

Kosten und Investitionen im Onlinehandel

Lager und Logistik machen den größten Teil der Kosten für deine eCommerce-Infrastruktur aus. Ein vergleichsweise geringeres Budget musst du noch für ein paar Dinge wie Software oder die ein oder andere Versicherung einplanen.

Insgesamt fällt jedoch auf, dass der Einstieg in den eCommerce relativ günstig machbar ist! Ein riesiger Vorteil im Vergleich zu vielen anderen Geschäftsideen!

Der größte Einsatz liegt im Wareneinkauf – Sinn der Sache ist aber natürlich, dass die Waren nicht zu Kosten werden – sondern zu einer Investition, bei der für jeden Euro, den du hineinsteckst, am anderen Ende mehr wieder herauskommt.

Man könnte auch sagen, das Ziel ist, eine gut geölte Geldmaschine zu bauen! 🙂 Und merke: den Gewinn macht man schon beim Einkauf (achte auf einen guten Einkaufspreis und eine lukrative Marge).

 

Das war also ein kleiner Ausflug in die Zahlen, Daten, Fakten … falls du ganz neu anfängst, hat dir das hoffentlich einen hilfreichen Einblick gegeben.

Wenn du schon eine Weile dabei bist, hast du vielleicht noch weitere Vorschläge zur Kosten-Optimierung, die für uns alle interessant sein könnten – teile sie in unserer Gruppe! Wer freut sich nicht über Spar-Möglichkeiten! Mich würden deine Erfahrungen auf jeden Fall sehr interessieren!

Dann bis bald – und fabelhafte Umsätze!

Viele Grüße,
Cheryl